In dieser Folge versuchen wir, uns in Multi-, Meta- und Omniversen zurechtzufinden – als wäre so ein Universum nicht groß genug. Dafür unterteilt Roland das Parallelwelt-Thema fiktional in drei grobe Kategorien. Gemeinsam besuchen wir dann Feenwelten, alternative Geschichtsverläufe und waschechte Spiegeluniversen. Wie immer haben wir am Ende etliche eskapistische Empfehlungen im Gepäck.
Ausführlich empfohlen
- Das Star Trek Spiegeluniversum (Oh, es gibt jetzt auch ein werbefreies „gutes“ Memory-Alpha-Wiki. Wie schön!) mit dem Terranischen Imperium findet Erwähnung in TOS, ENT, DS9, DISCO, Lower Decks und Prodigy. Das andere böse Paralleluniversum mit der Konföderation der Erde (Hier muss es leider das „böse“ Werbe-Wiki sein.) gibt’s nur bei Picard.
- Wer Interesse an Tolkiens komplexem Werk hat, dem sei ein Blick in die Ardapedia empfohlen – und dann natürlich in besagtes Werk selbst. Hier gibt es jedenfalls auch einen kleinen Eintrag zur Stadt Rom.
- Auch das Pelipontalus vermag durch diverse Universen zu reisen. Wer weiß, wo es noch überall auftauchen wird?
- Erik Simon: Alexanders langes Leben, Stalins früher Tod – Das Taschenbuch von 1999 wird nicht namentlich erwähnt, ist aber genau das, aus dem Roland die besprochenen Texte von Titus Livius (Ab urbe condita Buch 9, wenn ihr es genau wissen wollt) und Arnold J. Toynbee kennt.
- Der abgeschlossene Superman-Comic „Genosse Superman“ beziehungsweise Red Son von Mark Millar aus dem Jahr 2003 gehört zu den Elseworld-Geschichten, in denen DC mit alternativen Abläufen der klassischen Superheldengeschichten spielt. Hier eben damit, dass der kleine Kal-El einen halben Tag später auf der Erde ankommt und dadurch in der Sowjetunion statt in Kansas abstürzt.
- Stephen Fry variiert in Geschichte machen das Thema: „Wir haben eine Zeitmaschine und töten den Diktator.“ Und nimmt schließlich den Film Yesterday (der mit ohne Beatles) vorweg.
- Die alternativhistorischen Bücher von Christian von Ditfurth als da wären: Die Mauer steht am Rhein, Der 21. Juli, Der Consul und Das Luxemburg-Komplott. (Tatsächlich gibt’s noch ein weiteres, das aus Unkenntnis in der Sendung nicht erwähnt wird.)
- Jasper Fforde: Thursday Next und das mit der Farbwahrnehmung heißt Grau beziehungsweise Shades of Grey.
- Die Lange Erde von Terry Pratchett und Stephen Baxter hat es Roland so sehr angetan, dass er schon einmal eine längere Lobhudelung dazu geschrieben hat.
Nur am Rande erwähnt – und doch ans Herz gelegt
- Der Zauberer von Oz
- Wicked (hier das Musical)
- Alice im Wunderland
- Die Chroniken von Narnia
- Conan
- Star Wars
- Orpheus
- Odyssee
- Gilgamesch
- Die Bibel
- Sherlock Holmes, Die Leiden des jungen Werthers und die Geschichten aus Zamonien von Walter Moers dienen als Beispiel für einen literaturwissenschaftlichen Begriff, auf den Roland partout nicht kommen will.
- Philip K. Dick: Das Orakel vom Berge
- The Man in the High Castle (die Serie dazu)
- Robert Harris: Vaterland
- Lost (als Archetyp für verkorkste Serienenden – trotzdem empfehlenswert)
- Robert A. Heinlein: Die Zahl des Tiers
- Dan Simmons: Ilium/Olympos
- Rick and Morty
- Sliders – Das Tor in eine fremde Dimension
- Fringe – Grenzfälle des FBI
- The Outer Limits (1963-1965) beziehungsweise Outer Limits – Die unbekannte Dimension (1995-2002)
- Black Mirror
- Perryversum
